Buntes Spielhaus im Garten

Spielhaus tolles Spielvergnügen für Klein und Groß

Ein Spielhaus eröffnet Kindern ganz neue Möglichkeiten zum Spielen.

Spielen macht Kindern nicht nur viel Spaß, es stellt dazu auch ein regelrechtes Grundbedürfnis dar. Das ist der Neugier verschuldet, die jedes Kind, ganz gleich wo und wie es geboren worden ist, antreibt. Kinder lernen durch das Spielen viele Dinge, die zu einer gesunden Entwicklung beitragen. Stellt man ihnen ein Spielhaus zur Verfügung, werden sie dort viele Abenteuer erleben und ihre Kreativität entfalten.

Ab welchem Alter können Kinder mit einem Spielhaus spielen?

Die Frage nach dem richtigen Alter, um mit einem Spielhaus spielen zu können, lässt sich nicht einfach beantworten. In der Regel gibt es für jedes Modell eines Spielhauses Altersangaben, auf die man beim Kauf auch unbedingt achten sollte. Ansonsten hängt die Spielfreude in den verschiedenen Altersklassen auch sehr vom jeweiligen Modell ab. Spielhäuser aus Pappe, Stoff oder Kunststoff sind eher für kleinere Kinder geeignet, da diese Modelle ein deutlich geringeres Gewicht haben und die Verletzungsgefahr nicht so groß ist. Baumhäuser und Spielhäuser, die stabil sind und mit Mobiliar ausgestattet werden können, lassen sich von den Kindern als Rückzugsort auch noch bis in die Jugend nutzen.

Die Art zu Spielen wird sich je nach Alter verändern. So ist zum Beispiel im Alter von 3 bis 6 Jahren das sog. Rollenspiel sehr ausgeprägt. Kinder schlüpfen bei dieser Art zu Spielen in eine andere Rolle, versetzen sich in bestimmte Figuren, meist in der Welt der Erwachsenen hinein und üben damit ihr Sozialverhalten für das spätere Leben. Ein Spielhaus kann bei den Rollenspielen sehr gut mit eingebunden werden und die Kreativität anregen.

Spielhaus-Arten

Es gibt verschiedene Arten von Spielhäusern. Grob lassen sich diese in Kunststoff-Haus, Blockhaus, Baumhaus, Stelzen-Haus und Modulbau-Haus einteilen.

 Kunstoff-Haus
Das Kunststoff-Haus eignet sich im Gegensatz zu den anderen Spielhaus-Varianten nicht nur für den Garten, sondern auch als Indoor-Spielhaus. Es ist aufgrund seines Materials und seiner Größe leicht zu transportieren. Kunststoff-Häuser sind häufig sehr viel kleiner als andere Spielhäuser und sind dadurch besonders für kleinere Kinder interessant. Der Aufbau funktioniert durch ein Steck-System und ist sehr einfach zu bewerkstelligen. Kunstoff-Häuser waren lange Zeit vor allem in sehr bunten Farben gehalten. Inzwischen gibt es aber eine große Auswahl an verschiedenen Designs. So gibt es sie auch in gedeckten Farben oder in Themenoptik z.B. als Bauernhofhaus, im typisch skandinavischen Stil oder Waldhäuschen im Mittelalter-Stil. Bei vielen Modellen lassen sich Tür und Fenster öffnen, einige enthalten sogar Mobiliar wie Tüsche, Stühle und Herd oder Vorhänge und eine elektrische Türklingel.

 Blockhaus
Ein Blockhaus ähnelt dem Kunststoff-Haus, besteht aber aus Holz und ist damit deutlich stabiler. Das Design ist häufig schlichter, als das der Kunststoff-Häuser. Dafür sehen Blockhäuser sehr hochwertig aus und passen in jeden Garten. Blockhäuser werden meistens mit vormontierten Teilen geliefert und lassen sich so einfach zusammenbauen. Da keine Kleinteile verarbeitet werden, sind sie ebenfalls für kleinere Kinder geeignet. Im Winter lässt sich ein Blockhaus wie ein kleiner Schuppen auch zur Unterbringung von Gartenzubehör verwenden, aber natürlich nur sofern das Kind sein Spielhaus nicht für sich selbst beansprucht. Das Holz benötigt besonders aufgrund von kalten und nassen Jahreszeiten Pflege und sollte regelmäßig imprägniert werden.

 Baumhaus
Das Baumhaus ist der Klassiker unter den Spielhäusern. Nicht wenige Menschen haben noch wunderschöne Erinnerungen an das Baumhaus aus ihrer Kindheit. Der Nachteil daran ist, dass man Baumhäuser nicht einfach so fertig kaufen kann. Man benötigt sowohl handwerkliches Können, als auch einen stabilen Baum, um seinem Kind die angemessene Sicherheit gewährleisten zu können. Auf die meisten Eltern trifft dieses handwerkliche Geschick nicht zu. Auch ein geeigneter Baum steht nicht in jedem Garten. Eine gute Alternative stellen dafür ein Stelzen-Haus oder ein Modulbau-Haus dar.

 Stelzen-Haus
Ein Stelzen-Haus ist so etwas wie eine Mischung aus Spielhaus und Baumhaus. Es steht auf vier Stelzen und das Haus selbst auf einer dadurch erhöhten Grundfläche.
Es sollte aus Sicherheitsgründen darauf geachtet werden, dass in einem Umkreis von 2 Metern um das Stelzen-Haus der Boden möglichst weich ist. Bei einer erhöhten Grundfläche besteht nämlich immer die Sturzgefahr.
Die Erhöhung bietet aber dafür auch sehr viele Möglichkeiten, kreativ zu werden: Pflanzt man Kletterpflanzen wie zum Beispiel wilden Wein an die Stelzen, ranken diese nach oben und lassen es wie ein Baumhaus wirken. Bei einem erhöhten Haus hat man ebenfalls die Möglichkeit, eine Rutsche, Treppen oder Leitern anzubringen. Eine Strickleiter weckt den Abenteurer, eine Rutschstange ist toll zum Feuerwehr Spielen und eine Wellenrutsche in Kombination mit einem Sandkasten unter dem Haus, führt mit etwas Fantasie direkt zu einem Stranderlebnis.

 Modulbau-Haus
Auch Modulbau-Häuser haben ein Stelzen-Haus als Basis und lassen sich durch weitere Module wie Rutschen, Sandkisten, Kletterwände oder Schaukeln erweitern. Kurzum: Modulbau-Häuser oder Spieltürme bringen je nach Wunsch einen ganzen Spielplatz in den Garten.

Zubehör für das Spielhaus

Um das Spielhaus noch interessanter zu gestalten, eignet sich Zubehör. Die meisten Spielhäuser beinhalten bereits Türen und Fenster, die sich öffnen und wieder verschließen lassen.

Im Innenraum machen Möbel wie Tische, Stühle und ein Spielzeugherd das Häuschen besonders gemütlich. Dekoration wie Girlanden, Vorhänge, Kissen, Puppengeschirr oder eine Tischdecke runden das Ganze ab.

Ein Briefschlitz oder eine elektrische Türklingel verleihen dem ganzen Spiel noch einen zusätzlichen realistischen Reiz. Stelzen- oder Modul-Spielhäuser werden mit Erweiterungen wie einem Sandkasten, einer Rutsche oder Strickleiter und Schaukeln noch spaßiger.

Worauf man beim Kauf eines Spielhauses achten muss

Vor dem Kauf sollte man sich über einige Dinge informieren. Dazu gehören neben der jeweiligen Spielhaus-Art auch die Altersangabe des Herstellers und das jeweilige Material.

Altersangabe
Hersteller geben immer eine Altersangabe an. Auf diese müssen die Eltern beim Kauf unbedingt achten. Trotzdem gilt auch mit der richtigen Altersangabe, dass das Kind beim Spielen niemals unbeaufsichtigt bleiben sollte.

Material
Das Material der Spielhäuser bringt verschiedene Vor- und Nachteile mit sich.

Holz
Der Vorteil am Holz ist die besonders gute Stabilität. Holz sieht als natürlicher Stoff immer gut aus und passt in jeden Garten. Sollte einmal etwas am Holz-Spielhaus kaputt gehen, lässt es sich mit handwerklichem Können reparieren oder das Spielhaus selbst sogar noch erweitern. Bei Holzhäusern ist jedoch kein Standortwechsel möglich. Man sollte sich vor dem Aufbau genau überlegen, wo das Spielhaus stehen soll. Der Aufbau ist häufig schwieriger und nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch als bei anderen Materialien. Außerdem ist es witterungsanfällig und muss deshalb gepflegt werden. Bei Holz besteht auch immer die Gefahr von Splittern.

Kunststoff

Kunststoff ist einfach zu Reinigen und hält Frost, Schnee und Regen gut aus. Man kann es im Winter aber aufgrund des geringen Gewichts genauso gut nach drinnen transportieren und entweder dort aufstellen oder im Keller einlagern.
Der Aufbau geht dank Steck-System sehr einfach. Außerdem ist das Verletzungsrisiko gering.
Dafür eignen sich Kunststoff-Häuser meistens nur für kleinere Kinder. Durch das geringe Gewicht besteht insbesondere draußen die Gefahr, dass das Haus umkippt. Deswegen muss auch das Spielen wie bei allen anderen Varianten stets unter Aufsicht statt finden.

Stoff und Pappe
Die Spielhäuser aus Stoff- und Pappe sind reine Indoor-Häuser, die meistens sehr viel kleiner als andere Modelle sind und sich nur für Kleinkinder geeignet.

Der Sicherheits-Aspekt
Die Sicherheit der Kinder sollte beim Kauf eines Spielhauses immer im Vordergrund stehen.

Das Holz sollte bei den verschiedenen Holzhaus-Varianten möglichst glatt sein, damit es nicht splittert. Auch ist die Stabilität des Holzes äußerst wichtig. Hier empfiehlt sich kesseldruckimprägniertes Holz, das durch ein thermetisches Verfahren widerstandsfähiger und langlebiger wird.

Außerdem dürfen sich keine scharfen Kanten oder herausstehende Schrauben am Spielhaus befinden.

Relevant ist auch die Höhe des Einganges und die Höhe des Dachs. Diese sollten auf keinen Fall zu niedrig sein, um zu verhindern, dass sich das Kind den Kopf daran stößt.

Generell sei auch an dieser Stelle wieder auf die Altersempfehlung hingewiesen.

Das Spielhaus sollte nicht zu leicht sein, damit es draußen auch stärkeren Windstößen stand hält und allgemein nicht zu leicht umkippen kann.

Am besten sind Spielhaus-Modelle, die mit TÜV GS und CE Norm zertifiziert sind. Das bedeutet, dass diese Spielhäuser von einer unabhängigen und zugelassenen Stelle geprüft worden sind und durch diese auf sicherheitstechnische Anforderungen zertifiziert wurden. Dies beinhaltet auch die Überwachung der Fertigung seöber.

Das CE-Kennzeichen gibt Auskunft darüber, dass das Produkt den jeweiligen europäischen Normen entspricht und auch dem Konformitätsbewertungsverfahren unterzogen wurde.

Ein Spielhaus selbst bauen
Wer selber handwerklich begabt ist oder auf die Hilfe von einem handwerklich begabten Freund oder Familienmitglied zählen kann, der kann natürlich auch ein Spielhaus selbst bauen. Im Internet gibt es dazu viele Anregungen und Anleitungen, sei es als klassische Anleitung zum Lesen oder als DIY-Tutorial auf Youtube.

Das Spielhaus aus Holz richtig pflegen

Wie nun schon einige Male erwähnt, so muss ein Spielhaus aus Holz gepflegt werden, damit es eine lange Lebensdauer hat. Holz ist immer anfällig für Witterung, unterschiedliche Temperaturen, UV-Strahlung und verschiedene Insektenarten oder Pilze und kann langfristig instabil oder sogar morsch werden.

Naturbelassenes Holz muss schon vor dem Aufbau mit Holzschutzmittel imprägniert werden. Kesseldruckimprägniertes Holz benötigt die erste Schutzschicht nach etwa einem Jahr. Den besten Schutz bieten Lacke und Lasuren.

Kaufpreis eines Spielhauses

Der Kaufpreis der Spielhäuser unterscheidet sich sehr nach Modell, nach Hersteller und gegebenfalls auch nach Zubehör. Ein Preisspanne lässt sich deswegen schwer ermitteln und muss deswegen grob nach Material und Art vorgenommen werden.

Ein Spielhaus aus Pappe hat eine Preisspanne von 12 Euro bis 50 Euro.

Stoffhäuser kosten zwischen 12 Euro und 200 Euro.

Kunststoffhäuser kosten zwischen 65 Euro und 650 Euro, wenige Modelle preislich liegen sogar deutlich höher, nämlich zwischen 1000 Euro bis 1500 Euro.

Der Kaufpreis eines Holzhauses liegt bei einer Preisspanne zwischen 170 Euro (einfaches Holzhaus), über ca. 2000 Euro (Stelzenhaus mit Rutsche, Schaukel, Veranda und mehreren Klettermodulen) bishin zu über 10000 Euro (Spielanlage bestehend aus Spieltürmen, Schaukeln, Rutsche, Kletterwand etc.).

Man kann also je nach Wunsch ein qualitativ hochwertiges Spielhaus relativ preiswert kaufen oder tief in die Tasche greifen um ganze Spielanlagen zu erwerben.

Fazit
Spielhäuser stellen für Kinder einen Teil einer tollen Erlebniswelt dar, indem sie sich ganz der Fantasie und dem Spielen hingeben können und auf diese Art ganz von selbst zu einer gesunden Entwicklung beitragen. Spielhäuser dienen als Rückzugs- oder Spielort für nur ein Kind oder für mehrere Kinder.

Durch Elemente wie Fenster und Türen, Mobiliar und Dekoration wird das Spielhaus noch spannender. Es gibt Modelle aus unterschiedlichen Materialien, die jeweils verschiedene Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Es gibt auch völlig verschiedene Varianten, die vom kleinen Indoor-Haus aus Pappe oder Stoff bishin zu einem Stelzen-Haus aus Holz mit integriertem Klettergerüst ausreichen.

Je nach Größe des Gartens und Alter des Kindes hat man hier eine große Auswahl, die sowohl preiswerte Angebote bishin zu kospieligen Spielanlagen abdeckt.

Entscheidet man sich für ein Spielhaus aus Holz, so muss darauf geachtet werden, dass das Holz regelmäßig gepflegt wird. Verzichtet man auf Holzpflege, so werden äußere Einflüsse wie Witterung, Temperaturen, UV-Strahlung und Insekten oder Pilze die Lebensdauer beeinträchtigen.

Besonders viel Wert sollte auf den Sicherheitsaspekt gelegt werden. Dafür ist es hilfreich auf eine Zertifizierung durch TÜV GS und CE Norm zu achten.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 × drei =